So, leider kommt der Eintrag etwas später als sonst, aber da wir gestern erst so spät nach „Hause“ (es gibt eigentlich nur ein wahres Zuhause) gekommen bin, was mit den Erlebnissen des Wochenendes zu tun hatte, hat es mir nicht mehr gereicht.
Am Freitag nach der Arbeit bin ich mit 4 weiteren Praktikanten und 4 Kollegen Tempura essen gegangen. Das ist so eine Art japanisches Fondue bei dem man die Sachen davor in Teig und dann in einer Panade wälzt und danach ebenfalls in einer fettigen Suppe kocht. Und was man hier in den Topf hängt, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Da man das Zeug davor paniert, hat man nach dem Essen mehrere Liter Fett im Magen, die sich dann nach einiger Zeit als weißer Belag an der Magenwand festsetzen und das hat sich dann auch bis Sonntag bemerkbar gemacht. Man zahlt für 1,5 Stunden und darf in dieser Zeit so viel essen und trinken wie man will. Zudem gab es noch ein Salatbuffet und ein Kuchenbuffet.
Als wir dann Alle so richtig voll waren sind wir noch in eine Spielhalle gezogen und haben einen Teil von unseren hart verdienten Geld auf den Kopf gehauen. Mit der letzten Bahn ging es dann Richtung Dorm, da wir am Samstag geplant hatten an den Fuji und seine 5 Seen (der höchste- und den Japanern heiligster Berg) zu fahren.
Bis wir dann alle im Bett waren war es aber auch schon wieder 3 Uhr morgens und Abfahrt war um 8 Uhr ausgemacht. Also nach einer ziemlich kurzen Nacht ging es dann mehr oder minder munter los. Nach einer guten Stunde Bahnfahrt kamen wir dann in Shinjuku an, von wo es nochmals 2 Stunden mit einem Highwaybus bis zum Fuji geht. Nach dem Kauf der Tickets kam dann die erste Überraschung, da wir die Karten in der Annahme gekauft hatten, dass der Bus um 10 Uhr losfährt, was sich dann jedoch als Irrglaube rausstellte und wir wohl erst um 14 Uhr aus Shinjuku loskommen sollten. So haben wir uns dann die Zeit noch bei MC Donalds vertrieben wo wir uns erstmal noch schlafen gelegt haben. In Japan darf im MC Donalds ganz offiziell genächtigt werden. Generell sieht man überall schlafende Japaner in Cafes und Restaurants, was hier aber auch gar nicht verpönt ist. Uns wurde auch bereits am Anfang gesagt, dass wenn wir irgendwo sind und keinen Schlafplatz finden sollen wir einfach in einem Cafe oder Ähnlichem schlafen. Danach sind wir dann noch durch die Gegend gelaufen und zum Schluss haben wir uns dann auch verlaufen und waren kurz davor unseren Bus zu verpassen. Wir kamen 1 Minute vor Abfahrt an.
Generell war der Tag auch etwas falsch geplant, da wir frühsten um 16 Uhr dort ankommen würden und eine halbe Stunde später ja bereits die Sonne untergeht und wir somit Nichts von dem Ausflug gehabt hätten. So haben wir uns dann ziemlich kurzfristig dazu entschieden einfach eine Nacht dort zu bleiben und im Notfall im MC Donalds zu schlafen. Dort angekommen haben wir erstmal an der Touristeninfo nach einem günstigen Hostel gefragt und haben dann sogar ein richtig Traumhaftes bekommen. Das Haus ist erst vor 3 Jahren gebaut worden und war damit absolut neu eingerichtet. Ihr seht es ja auf den Bildern und wir haben 18 Euro pro Person und Nacht gezahlt. An dem Tag haben wir dann noch bis es richtig finster war eine Radtour (wir haben Giant-Räder mit RockShox-Federgabeln vom Hostel bekommen; absolut geniale Teile) um den größten der Seen gemacht. Die Region um den Fuji ist für einen besonderen Rahmen (die dicke Nudelsuppe, nicht der Fahrradrahmen jetzt) bekannt, den wir uns dann auch gleich nach der Fahrradtour gegönnt haben. Zurück im Hostel dann haben wir uns mit Leuten aus aller herren Länder unterhalten. Es war z.B. ein junges Paar aus Mexiko da, zwei Pakistanerinnen aus London, drei junge Schweden und und und…… Mit ein paar Amerikanern aus Kalifornien haben wir uns besonders gut verstanden und haben mit denen dann auch noch in ihrem Zimmer kräftig Party gemacht. Der Abend endete wie so oft in nicht mehr ganz klarer Verfassung morgens um 5 Uhr (laut unbestätigten Aussagen) im Bett. Um 9 Uhr hieß es dann wieder aufstehen, Säuferfrühstück kaufen (Sushi, Spaghetti mit Tomatensoße, Toast und Chickenwings) und erstmal ab in ein Spa um sich wieder richtig sauber zu machen und zum Schluss noch in die Sauna um sich mal wieder von dem ganzen Alkohol zu reinigen. Da jeder von uns noch ziemlich lädiert von der Nacht davor war, wollte eigentlich keiner so richtig das Spa verlassen, da es wirklich Entspannung pur war.
Gegen 1 Uhr haben wir es dann endlich geschafft wieder aufzubrechen und sind mit einer Seilbahn auf einen Berg hoch, von dem man angeblich den Besten Blick auf den Fuji haben soll. Leider war der Gipfel etwas Wolkenverhangen, dennoch war es ein einzigartiger Anblick.
Um noch etwas für die Fitness zu tun haben wir uns dann noch auf eine Wanderung begeben, die auf einem Bergrücken entlang ging. Es wurde dann aber auch schon nach relativ kurzer Zeit verdammt schnell dunkel und wir hatten blöderweise aber noch einen etwas längeren Weg vor uns. So sind wir dann wirklich durch die tiefschwarze Nacht gewandert und alle paar Meter gestolpert. Jeder von uns hat blaue Flecken bzw. Kratzer von der Wanderung mit Heim genommen, da wir plötzlich keinen Weg mehr gesehen haben und dann echt querfeldein laufen mussten, was auch nicht gerade ungefährlich war, aber riesen Spaß mit sich gebracht hat. Den Abend haben wir dann noch in einem Lokal verbracht, in dem es zu Allem extrem viel Tabasco gab. Selbst meine Pommes sind geschwommen. So haben wir uns dann mit brennender Gosch auf den Heimweg gemacht und unser Wochenende endete Todmüde um 24 Uhr im Bett.
So, das war es mal wieder!
Viele liebe Grüße Benny
Am Freitag nach der Arbeit bin ich mit 4 weiteren Praktikanten und 4 Kollegen Tempura essen gegangen. Das ist so eine Art japanisches Fondue bei dem man die Sachen davor in Teig und dann in einer Panade wälzt und danach ebenfalls in einer fettigen Suppe kocht. Und was man hier in den Topf hängt, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Da man das Zeug davor paniert, hat man nach dem Essen mehrere Liter Fett im Magen, die sich dann nach einiger Zeit als weißer Belag an der Magenwand festsetzen und das hat sich dann auch bis Sonntag bemerkbar gemacht. Man zahlt für 1,5 Stunden und darf in dieser Zeit so viel essen und trinken wie man will. Zudem gab es noch ein Salatbuffet und ein Kuchenbuffet.
Als wir dann Alle so richtig voll waren sind wir noch in eine Spielhalle gezogen und haben einen Teil von unseren hart verdienten Geld auf den Kopf gehauen. Mit der letzten Bahn ging es dann Richtung Dorm, da wir am Samstag geplant hatten an den Fuji und seine 5 Seen (der höchste- und den Japanern heiligster Berg) zu fahren.
Bis wir dann alle im Bett waren war es aber auch schon wieder 3 Uhr morgens und Abfahrt war um 8 Uhr ausgemacht. Also nach einer ziemlich kurzen Nacht ging es dann mehr oder minder munter los. Nach einer guten Stunde Bahnfahrt kamen wir dann in Shinjuku an, von wo es nochmals 2 Stunden mit einem Highwaybus bis zum Fuji geht. Nach dem Kauf der Tickets kam dann die erste Überraschung, da wir die Karten in der Annahme gekauft hatten, dass der Bus um 10 Uhr losfährt, was sich dann jedoch als Irrglaube rausstellte und wir wohl erst um 14 Uhr aus Shinjuku loskommen sollten. So haben wir uns dann die Zeit noch bei MC Donalds vertrieben wo wir uns erstmal noch schlafen gelegt haben. In Japan darf im MC Donalds ganz offiziell genächtigt werden. Generell sieht man überall schlafende Japaner in Cafes und Restaurants, was hier aber auch gar nicht verpönt ist. Uns wurde auch bereits am Anfang gesagt, dass wenn wir irgendwo sind und keinen Schlafplatz finden sollen wir einfach in einem Cafe oder Ähnlichem schlafen. Danach sind wir dann noch durch die Gegend gelaufen und zum Schluss haben wir uns dann auch verlaufen und waren kurz davor unseren Bus zu verpassen. Wir kamen 1 Minute vor Abfahrt an.
Generell war der Tag auch etwas falsch geplant, da wir frühsten um 16 Uhr dort ankommen würden und eine halbe Stunde später ja bereits die Sonne untergeht und wir somit Nichts von dem Ausflug gehabt hätten. So haben wir uns dann ziemlich kurzfristig dazu entschieden einfach eine Nacht dort zu bleiben und im Notfall im MC Donalds zu schlafen. Dort angekommen haben wir erstmal an der Touristeninfo nach einem günstigen Hostel gefragt und haben dann sogar ein richtig Traumhaftes bekommen. Das Haus ist erst vor 3 Jahren gebaut worden und war damit absolut neu eingerichtet. Ihr seht es ja auf den Bildern und wir haben 18 Euro pro Person und Nacht gezahlt. An dem Tag haben wir dann noch bis es richtig finster war eine Radtour (wir haben Giant-Räder mit RockShox-Federgabeln vom Hostel bekommen; absolut geniale Teile) um den größten der Seen gemacht. Die Region um den Fuji ist für einen besonderen Rahmen (die dicke Nudelsuppe, nicht der Fahrradrahmen jetzt) bekannt, den wir uns dann auch gleich nach der Fahrradtour gegönnt haben. Zurück im Hostel dann haben wir uns mit Leuten aus aller herren Länder unterhalten. Es war z.B. ein junges Paar aus Mexiko da, zwei Pakistanerinnen aus London, drei junge Schweden und und und…… Mit ein paar Amerikanern aus Kalifornien haben wir uns besonders gut verstanden und haben mit denen dann auch noch in ihrem Zimmer kräftig Party gemacht. Der Abend endete wie so oft in nicht mehr ganz klarer Verfassung morgens um 5 Uhr (laut unbestätigten Aussagen) im Bett. Um 9 Uhr hieß es dann wieder aufstehen, Säuferfrühstück kaufen (Sushi, Spaghetti mit Tomatensoße, Toast und Chickenwings) und erstmal ab in ein Spa um sich wieder richtig sauber zu machen und zum Schluss noch in die Sauna um sich mal wieder von dem ganzen Alkohol zu reinigen. Da jeder von uns noch ziemlich lädiert von der Nacht davor war, wollte eigentlich keiner so richtig das Spa verlassen, da es wirklich Entspannung pur war.
Gegen 1 Uhr haben wir es dann endlich geschafft wieder aufzubrechen und sind mit einer Seilbahn auf einen Berg hoch, von dem man angeblich den Besten Blick auf den Fuji haben soll. Leider war der Gipfel etwas Wolkenverhangen, dennoch war es ein einzigartiger Anblick.
Um noch etwas für die Fitness zu tun haben wir uns dann noch auf eine Wanderung begeben, die auf einem Bergrücken entlang ging. Es wurde dann aber auch schon nach relativ kurzer Zeit verdammt schnell dunkel und wir hatten blöderweise aber noch einen etwas längeren Weg vor uns. So sind wir dann wirklich durch die tiefschwarze Nacht gewandert und alle paar Meter gestolpert. Jeder von uns hat blaue Flecken bzw. Kratzer von der Wanderung mit Heim genommen, da wir plötzlich keinen Weg mehr gesehen haben und dann echt querfeldein laufen mussten, was auch nicht gerade ungefährlich war, aber riesen Spaß mit sich gebracht hat. Den Abend haben wir dann noch in einem Lokal verbracht, in dem es zu Allem extrem viel Tabasco gab. Selbst meine Pommes sind geschwommen. So haben wir uns dann mit brennender Gosch auf den Heimweg gemacht und unser Wochenende endete Todmüde um 24 Uhr im Bett.
So, das war es mal wieder!
Viele liebe Grüße Benny